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Mensch–Natur: Wir müssen die Beziehung retten!

Die Erde mit ihren verschiedenen Ökosystemen, mit ihren Meeren, Seen, Wäldern, Wüsten und Wiesen gibt es seit Milliarden von Jahren, also schon immer. Tier- und Pflanzenarten verschwanden, passten sich an und entstanden neu. Dann ist vor vielen Tausend Jahren der Mensch aufgetaucht und hat angefangen sich die Welt so zu gestalten, wie er sie verwenden will. Er reißt Wälder ab, baut Häuser, Straßen — ja, ganze Städte.

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Die Alte Mu bleibt trotzig

Die Alte Mu in Kiel gibt es seit mehr als sieben Jahren – von ersten Projekten in einem (fast) leerstehenden ehemaligen Hochschulgebäude bis zu dem selbsternannten „Zentrum der Kreativität und Soziokultur in Kiel“, das es heute ist, war es ein weiter Weg. Friederike Kopp, genannt Rike, war fast von Anfang an dabei. Ich treffe mich mit ihr, um mehr über das Projekt Alte Mu, die Widerstände seitens Land und Stadt und die aktuelle Situation zu erfahren.

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"Trotzdem beziehungsweise gerade deshalb Politik." – 5 Fragen an Aminata Touré

Text: Emma Marx & Laura Klein Aminata Touré ist seit August 2019 Vizepräsidentin des Landtags SH. Sie ist jung, weiblich, schwarz und Grünenpolitikerin — das klingt nach einigen trotzdems. Auf Instagram folgen wir ihr schon lange und lieben ihre Art und Weise uns in den politischen Alltag mitzunehmen. Deshalb haben wir uns für unsere erste Ausgabe […]

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Autogerechte Stadt ist so 70er! – Flensburg braucht die Mobilitätswende

Die Bevölkerungszahlen der deutschen Städte wachsen stetig: Wohnraum wird knapp und teuer, der Platz in der Stadt ist begrenzt. Steigende Bevölkerungszahlen bedeuten mehr Autos in der Stadt. Verstärkt wird das Ganze noch durch Tourist*innen und Lieferdienste. Mittlerweile liegt die Durchschnittsgeschwindigkeit eines Autos in der Stadt bei nur 20 km/h. Die Städte sind verstopft.

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Solidarität

„Wir müssen verstehen, dass das kapitalistische System allen schadet.“ – Interview mit Judith Oeltze vom Gärtnerhof Wanderup

Jede Woche fordern 10.000 junge Menschen auf Demonstrationen globale Solidarität ein. Wir wollten wissen, wie sowas in der Praxis aussehen kann – gelebte Solidarität. Dafür müssen wir aus Flensburg gar nicht weit reisen, keine 20 Kilometer entfernt in Wanderup sitzen wir im Esszimmer von Judith Oeltze und Hendrik Henk. Die beiden betreiben zusammen einen Gärtnerhof, der als solidarische Landwirtschaft organisiert ist, und versorgen so wöchentlich zahlreiche Haushalte mit regionalem und saisonalen Gemüse.

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Solidarität

Sol dar tät – Fehlt da nicht was?

Wie kann er uns einfach so kollektiv vorwerfen, nicht solidarisch zu sein? Was weiß er denn schon? – Ende April ist es schon relativ warm und wir schlendern diskutierend von der Vollversammlung der Solidarischen Landwirtschaft nach Hause.