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Wo Gewalt leise bleibt

Text: Marie Sprute – Illustrationen: Laura Klein

Wahrscheinlich müssen wir noch eine ganze Weile ertragen, dass diese Scheiße stattfindet, wir müssen sie aber nicht akzeptieren,” kommentiert Sophie Passmann und meint mit „dieser Scheiße” sexualisierte Gewalt. Auch wenn das 15-minütige Video von Joko und Klaas, in dem Sophie Passmann durch die Ausstellung ‚Männerwelten’ führt, durchaus diskutabel ist und wichtige Perspektiven unterschlägt, ist die Reichweite doch enorm: Gut zwei Millionen Menschen sahen die Sendung live im Fernsehen, fast vier Millionen auf Youtube. Ein neuer Fokus auf geschlechtsspezifische Gewalt? Das wäre wunderbar! Aber hoffentlich nicht, ohne über tiefere Zusammenhänge nachzudenken: Was hat geschlechtsspezifische Gewalt zum Beispiel mit der kapitalistischen Gesellschaftsordnung, mit Krisensituationen und damit zu tun, welche Eigenschaften wir Geschlechtern zuschreiben? 

Eine Bemerkung vorab: Menschen, die sich weder als Frauen noch als Männer identifizieren, bleiben in diesem Artikel ungehört – obwohl diese im besonderen Maße von Gewalt betroffen sind. Das liegt daran, dass Studien diese Geschlechtsidentitäten nicht berücksichtigen (einzige Ausnahme bildet eine Studie von LesMigras). Viele der hier aufgezeigten Dynamiken treffen insbesondere auf LGBTQI zu. Auch andere Kategorien, die sich auf die Erfahrung von Gewalt auswirken – z.B. Klasse oder ‚Race’ –, werden nicht näher beleuchtet. 

Wo Gewalt leise bleibt

Das Ausmaß geschlechtsspezifischer Gewalt ist kaum vorstellbar: So gaben in einer Studie der europäischen Grundrechteagentur (FRA) 2014 ein Drittel der in Deutschland befragten 1534 Frauen an, mindestens einmal körperliche und/oder sexuelle Gewalt seit ihrem 16. Lebensjahr erfahren zu haben. Eine vom BMFSFJ in Auftrag gegebene Untersuchung kam bereits 2004 zum Schluss, dass etwa jede zweite bis dritte Frau körperliche Übergriffe und etwa jede siebte Frau auch sexuelle Gewalt erlebt hat.

Häufig geistert dabei die Vorstellung im Raum herum, dass diese Übergriffe durch ‚böse Fremde’ verübt würden. Die BMFSFJ-Studie stellte jedoch fest, dass etwa 80 Prozent der Täter Bekannte und nur 20 Prozent völlig Unbekannte waren (bei sexueller Gewalt sogar nur 14,5 Prozent). Das Gros der Täter – nämlich etwa 50 Prozent – stellen die (Ex-)Partner. Dementsprechend erleide mindestens jede vierte Frau in Deutschland körperliche und/oder sexuelle Übergriffe in einer (Ex-)Partnerschaft – häufig unter dem Begriff der häuslichen Gewalt verhandelt. In Deutschland werden die Fälle erfasster partnerschaftlicher Gewalt zwar vom Bundeskriminalamt (BKA) veröffentlicht, da die Dunkelziffer jedoch extrem hoch ist, spiegeln die Zahlen die Realität nur bedingt wider. Nach der Studie des BMFSFJ wandten sich nur 13 Prozent der von partnerschaftlicher Gewalt betroffenen Frauen an die Polizei. Eins lässt sich trotzdem aus den Zahlen des BKA mitnehmen: Es sind zwar sowohl Männer als auch Frauen von häuslicher Gewalt betroffen, jedoch in einem kaum vergleichbaren Maße. Von den erfassten Fällen partnerschaftlicher Gewalt waren 81,3 Prozent der Opfer weiblich. 

Wenn ein Drittel aller Frauen in Deutschland geschlechtsspezifische Gewalt erfahren hat, dann sind das 14 Millionen Frauen!

Da laut WHO derselbe Anteil auch weltweit gilt (35 Prozent), wächst die Zahl der betroffenen Frauen sogar auf über 1,3 Milliarden. Folgende Fragen stehen im Raum: Warum reden wir nicht viel mehr darüber? Warum sind nicht schon längst alle Menschen auf der Straße und fordern das Ende geschlechtsspezifischer Gewalt? Und: Warum sind wir nicht laut, sondern sehr häufig sehr leise?

Antworten darauf hat Katharina Wulf, Geschäftsführerin des Landesverbandes Frauenberatung Schleswig-Holstein (LFSH). Wulf erklärt, dass wir uns häusliche Gewalt oft laut und sichtbar vorstellen: Streit und Schreie aus der Nachbarwohnung oder ein blaues Auge bei der Freundin. Im Gespräch mit Wulf wird aber klar, dass häusliche Gewalt auch viel mit Leise-Sein zu tun hat. Oft beginnt sie mit Abwertungen, Schuldzuweisungen und Isolation. Schwere physische Gewalt ist erst die „vorletzte Eskalationsstufe“. Für viele Frauen ist es deshalb schwer, die vorherigen Ebenen der Gewalt überhaupt als häusliche Gewalt zu erkennen – und noch ein weiterer, schwerer Schritt ist es diese als „nicht in Ordnung“ anzusehen und zu verstehen, dass man selbst von Gewalt betroffen ist. Schließlich bedeutet das auch, sich einzugestehen, dass die anfänglich so schöne Beziehung gescheitert ist.

Das Schweigen betroffener Frauen ist Teil der häuslichen Gewalt – eine Täterstrategie. Gewalt wird so ausgeübt, dass sie weder zu hören noch zu sehen ist und die Täter schieben der Frau gezielt die Verantwortung zu: „Es ist deine Schuld, du hast es eskalieren lassen, du hast mich eifersüchtig gemacht“. Sie suggerieren, dass niemand zu ihr halten, niemand ihr glauben wird. So geschieht etwas Paradoxes: Die Frauen schämen sich stellvertretend für die Gewalt, die ihnen angetan wird. Sie verdecken ihre Wunden oder erfinden Geschichten, um die Verletzungen zu erklären. Sie entschuldigen die Täter, beschützen deren Ansehen und halten im Stillen aus. Neben dieser Scham spielt Wulf zufolge vor allem in fortgeschrittenen Gewaltbeziehungen auch Angst eine wesentliche Rolle. Die betroffenen Frauen fürchten, nicht ausreichend geschützt zu sein, wenn sie sich an Beratungsstellen oder die Polizei wenden. 

Wenn eine Frau den wiederkehrenden Kreislauf aus Eskalation und Reue als häusliche Gewalt erkennt, beginnt eine sehr herausfordernde Zeit. Es kostet häufig große Überwindung sich zu öffnen und laut zu werden. Leider berichten Frauen immer wieder, dass ihnen genau in diesem Moment nicht geglaubt wird. Häufig, weil Bekannte das eigene und das von der Betroffenen geschilderte Bild des Mannes nicht in Einklang bringen können. Noch dazu ist das Wissen über häusliche Gewalt zu gering. Und so wird die ganze Angelegenheit oft relativiert: „Das war sicher ein Missverständnis”, „Streit kommt doch mal vor”, „Vielleicht entschuldigt er sich ja noch”.

Wulf unterstreicht, dass im Umgang mit Betroffenen zwei Dinge beachtet werden müssen: Erstens muss die Selbstbestimmung der Frau geachtet werden, denn, so Wulf, „Gewalt ist, wenn jemand etwas mit mir macht, was ich nicht will“. Betroffenen Frauen über ihren Kopf hinweg zu helfen setzt die Gewalt fort. Deshalb muss selbst die Ablehnung eines Hilfsangebotes akzeptiert werden. Zweitens reicht es nicht, Schutzräume für Frauen zu schaffen. Diese Orte leisten zwar die dringend notwendige Ersthilfe, können aber nur wenig dazu beitragen, geschlechtsspezifische Gewalt zu verhindern oder an ihren Wurzeln zu bekämpfen. Es werden kaum neue Frauenhausplätze geschaffen und die Mitarbeiter*innen von Frauenhäusern und Frauenberatungsstellen haben meist keine Kapazitäten für präventive Arbeit. 

Soll geschlechtsspezifische Gewalt beendet werden, müssen jedoch auch umfassendere Fragen gestellt werden, die die Gesellschaft in den Blick nehmen, in der diese Gewalt ausgeübt wird: Was sind die Wurzeln von geschlechtsspezifischer Gewalt? Wieso gibt es so viel mehr Gewalt gegenüber Frauen als Männern? Was für Strukturen stehen dahinter? 

Erzogen zum Aushalten, erzogen zu sanktionieren? 

Um diese Fragen beantworten zu können reicht es nicht aus, nur über die Seite der Betroffenen zu reden. Stattdessen müssen auch die Seite der Täter und die zugrundeliegenden Gender-Vorstellungen in den Blick genommen werden. Das macht auch Wulf deutlich:

„Als Frau werde ich dazu erzogen, Dinge auszuhalten, still zu sein, nicht zu widersprechen, Respekt vor Hierarchien und Alter zu haben. Männer hingegen werden dazu erzogen, die Kontrolle zu haben, Entscheidungen zu treffen und eben auch zu sanktionieren, wenn jemand nicht so agiert, wie sie sich das vorstellen. Solche Muster finden sich dann in Gewaltbeziehungen sehr stark wieder.“

Um geschlechtsspezifische Gewalt zu beenden, reicht es also nicht aus, einfach nur Gewalt zu delegitimieren – vielmehr gilt es, das, was wir über Geschlechter gelernt haben, zu hinterfragen und so weit wie möglich auseinanderzunehmen.

Gewalt braucht Macht

Gewalt kann immer nur auf der Grundlage von Macht ausgeübt werden. Die mächtigere Personengruppe übt Gewalt gegenüber den weniger mächtigen aus, unter anderem, um ihre Position abzusichern und zu erhalten. Um freiwillig Macht ‚aufzugeben‘, müsste die mächtigere Gruppe einsehen, dass auch sie von einem Wandel profitiert. Denn auch viele Männer leiden unter den ihnen zugeschriebenen Geschlechterrollen. Und, wie Wulf es formuliert: „Gleichberechtigung bedeutet nicht weniger Macht zu haben, sondern zu zweit wirkmächtiger zu sein, weil wir plötzlich doppelt so gut sind“. Da es aber nicht reicht, auf Freiwilligkeit zu warten, kommt es vor allem auf Strukturen und Regeln an, die das Ausnutzen von Macht verhindern und, wenn möglich, sämtliche Machtgefälle abbauen.  

Das kapitalistische System befördert geschlechtsspezifische Gewalt

Doch es sind nicht nur unsere gesellschaftlichen Vorstellungen von Geschlecht, die es zu überwinden gilt. Sondern auch ihre vielfältigen Verankerungen in unserer Gesellschaft – zum Beispiel in Gesetzen oder im Wirtschaftssystem. Das macht das Ganze umso herausfordernder. Cinzia Arruzza, Tithi Bhattacharya und Nancy Fraser, die Autorinnen des Manifests Feminismus für die 99 %, sehen nicht nur Geschlechterrollen, sondern auch geschlechtsspezifische Gewalt als tief verankert in der kapitalistischen Gesellschaftsordnung. So hätten sich in der kapitalistischen Neuzeit kleinere Familienstrukturen gebildet, in denen der Mann nicht mehr uneingeschränkter Repräsentant der Familie ist und familiäre Angelegenheiten weniger öffentlich sind als zuvor. Dadurch hat sich auch der Charakter geschlechtsspezifischer Gewalt in der Familie verändert: „Was bis dahin offen politisch war, wurde nun ‚privat‘: informeller und ‚psychologischer‘, weniger ‚rational‘ und ‚kontrolliert‘.“ 

Dieser ‚privaten‘ Form der geschlechtsspezifischen Gewalt stellen sie eine ‚öffentliche‘ Form zur Seite. Diese besteht in der Nutzung von Gewalt als Kontrolltechnik – z.B. sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Dieses Phänomen ist mit dem kapitalistischen System verknüpft, weil die Arbeiten von Männern den Tätigkeiten von Frauen häufig hierarchisch übergeordnet sind, wodurch Männer mit einer institutionellen Macht über Frauen ausgestattet werden. Care-Arbeit wird beispielsweise überwiegend von Frauen verrichtet. Unter Care-Arbeit wird jene Arbeit verstanden, die Leben herstellt oder erhält: Also „Kinderbetreuung, Kranken- und Altenpflege, häusliche Tätigkeiten, die Sorge um sich Selbst und familiäre Unterstützung”. Der Zeitaufwand der Care-Arbeit hindert Frauen daran, im selben Maße der Erwerbsarbeit nachzugehen wie Männer. Die Care-Arbeit, die entlohnt wird, ist meistens schlecht bezahlt. So verfestigt das System eine Abhängigkeit der Frauen von Männern: Im beruflichen Kontext, da der Chef häufig ein Mann ist, auf dessen Wohlwollen die Arbeitnehmerin angewiesen ist. Und im privaten Bereich, in dem Frauen oft vom Gehalt ihrer Partner abhängig sind. Da diese Machthierarchie durch das kapitalistische System ermöglicht und gestützt wird, muss auch der umfassendere Komplex der kapitalistischen Gewalt betrachtet werden, wenn geschlechtsspezifische Gewalt überwunden werden soll.

Gewalt in Krisenzeiten

Im Hinblick auf die ‚private‘ Form geschlechtsspezifischer Gewalt machen die Autorinnen übrigens eine interessante Beobachtung. In Krisenzeiten, in denen zum Beispiel durch Arbeitslosigkeit die Angst vor einem Verlust der eigenen Herrschaft besonders ausgeprägt ist, nehme Gewalt stark zu: „Weil diese Männer ihre Männlichkeit als bedroht wahrnehmen, explodieren sie.“ Vor diesem Hintergrund lassen sich die Berichte über zunehmende häusliche Gewalt während der Corona-Pandemie neu betrachten. Denn Paare sind jetzt vermehrt zu Hause, wodurch sich Konflikte verschärfen und die Zeitspannen größer werden, in denen diese potentiell auch eskalieren. Und natürlich spitzt sich die Situation noch zu, wenn der Job und das Einkommen wegbrechen und die Kinder durch die Wohnung toben. 

Wulf betont jedoch: „Die meisten betroffenen Frauen sind nicht erst seit Corona betroffen, sondern laufen vor allem Gefahr, dass die Eskalationsdichte steigt“. Die häufigere Berichterstattung würde zwar dazu führen, dass die Politik endlich aufgerüttelt werde und Vorkehrungen treffe. Gleichzeitig befürchtet Wulf jedoch, dass dadurch betroffene Frauen verängstigt werden könnten:

„Wir möchten nicht, dass Frauen denken, dass in der Krise nun innen wie außen der Ausnahmezustand und ein rechtsfreier Raum entsteht.

Der größte Gewinn von Corona ist wohl, dass es auf Missstände aufmerksam macht: Neben der Aufmerksamkeit für häusliche Gewalt wird auch immer wieder die schlechte Bezahlung der nun als ‚systemrelevant‘ eingestuften, mehrheitlich von Frauen ausgeübten, Care-Tätigkeiten thematisiert. Die Herausforderung wird sein, beides in die Post-Corona-Zeit mitzunehmen und Lösungen zu finden.

Und: Wir müssen laut werden, denn – wie die Mitarbeiterin des 4. Hamburger Frauenhauses Anika Ziemba kürzlich in der taz sagte: „Gewalt funktioniert nur, weil wir nicht darüber sprechen.“

Was das mit leise zu tun hat:

Gewalt ist oft leise, da sie so ausgeübt wird, dass es von außen nicht gesehen oder nicht gehört wird.

Betroffene bleiben oft leise, weil sie sich – aufgrund der erlernten Geschlechterrollen – (stellvertretend) schämen oder Angst empfinden.

Der ganze gesellschaftliche Diskurs ist viel zu leise – vielleicht ja auch gerade deshalb, weil sich die Gesellschaft immer noch in Mächtige und Ohnmächtige entlang des Geschlechts aufteilt und die Gewalt dem Machterhalt zuspielt.

Zum Weiterstöbern, Informieren und Denken:

Der Landesverband Frauenberatung Schleswig-Holstein (LFSH) e.V. informiert auf seiner Website unter anderem durch eine interaktive Karte mit allen Frauenberatungsstellen sowie eine Liste der Frauennotrufe in Schleswig-Holstein.

Für Materialien, Informationen und weitere Beratungsangebote lohnt sich auch ein Blick auf die Website des Bundesverbandes Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe – Frauen gegen Gewalt (bff).

Das Manifest Feminismus für die 99 % (ISBN: 978-3-95757-827-3, 10,99 €) gibt es in Gänze nicht online, aber die Zeitschrift Luxemburg hat immerhin einen Ausschnitt veröffentlicht.  Auch lohnt sich das Reinhören in diesen Radiobeitrag und ein Reinsehen in dieses kurze erklärende Video oder eine aufgenommene Podiumsdiskussion.

Wer sich etwas ausführlicher mit dem Thema der Care-Arbeit und den Auswirkungen einer Unterscheidung zwischen produktiver und reproduktiver Arbeit auseinandersetzen möchte, dem*der sei Emmas Artikel „Zeit umzudenken: Alles ist Arbeit!” ans Herz gelegt.

Von marie

Marie fühlt sich bei Regen und Wind oft am lebendigsten. Die Bandbreite der großen und kleinen Themen des Lebens, die sie beschäftigten, ist genauso weit wie der nordische Horizont: Von Feminismus über globale Ungleichheiten, der Rolle von ländlichen Räumen und Landwirtschaft bis hin zu alternativen Lebensformen und Yoga ist alles – und noch viel mehr – dabei. Gemeinsamer Nenner? Wohl der Wandel.

Eine Antwort auf „Wo Gewalt leise bleibt“

[…] Und wie ist es mit all den Dingen, die leise geschehen, ohne dass es jemand mitbekommt? Wie kann es sein, dass gravierende Veränderungen unseres Ökosystems, wie das Verschwinden und Wiederkehren von Tierarten, quasi im stillen Wäldlein passieren? Oder hinter verschlossenen Türen. Tabuthemen bestimmen den Alltag vieler Menschen. Gesprochen wird deshalb aber noch lange nicht über häusliche und sexualisierte Gewalt. trotzdem-Autorin Marie hat Katharina Wulf, Geschäftsführerin des Landesverbandes Frauenberatung Schleswig-Holstein, dazu befr… […]

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